

Veröffentlichungsdatum: Januar 2026
Die Weihnachtssaison 2025 hat deutlich gezeigt, welche Rolle POS Displays heute im stationären Handel spielen. POS Lösungen für den Einzelhandel sind längst mehr als einzelne Displays – sie entwickeln sich zu ganzheitlichen Verkaufszonen, die den Raum strukturieren, die Markenkommunikation stärken und Kaufentscheidungen am Point of Sale aktiv unterstützen.
Auf Basis aller im Jahr 2025 von POSperita realisierten Projekte – als POS Hersteller nach Maß für internationale FMCG- und Markenartikler – fassen wir die erfolgreichsten POS Displays zusammen und zeigen, welche POS Trends den Einzelhandel im Jahr 2026 prägen werden.
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Einer der stärksten POS Trends 2025 war die konsequente Theatralisierung der Verkaufsfläche. Moderne POS Displays werden heute als Szenografie gedacht und nicht mehr als einzelner POS-Träger. Ein klar definierter Zugang zur Verkaufszone, ein starker Blickfang und eine logisch aufgebaute Shopper-Führung gehören inzwischen zum Standard.
Die POS Zonen bestanden aus mehreren aufeinander abgestimmten Elementen wie Kommunikationsportalen, Palettenverkleidungen, Regaldisplays und dekorativen Raumelementen. So entstanden verkaufsfördernde Displays, die sich im stark frequentierten Einzelhandel klar abheben und die Aufmerksamkeit der Shopper deutlich verlängern.
Projektbeispiele: Lindt Osterdisplay mit Hasenmotiv, Storck „Magischer Süßigkeitenwald“.

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Metallisierte Oberflächen gehörten zu den meistgenutzten Veredelungen bei POS Displays im Jahr 2025. Besonders effektiv war die Kombination aus Metalloptik und matten Flächen, die ein hochwertiges und elegantes Erscheinungsbild erzeugte.
Diese Form der Veredelung ist typisch für POS Premium Konzepte im Bereich alkoholischer Getränke, funktioniert aber ebenso erfolgreich im Süßwaren- und Geschenksegment. Im FMCG-Bereich beeinflusst das POS Design maßgeblich die wahrgenommene Produktqualität und die Kaufentscheidung am Regal.
Projektbeispiele: Freixenet POS Zone.

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Im Jahr 2025 war eine klare Entwicklung vom klassischen Einzelstand hin zu großflächigen POS Zonen zu beobachten. Diese POS Lösungen ermöglichen es Marken, größere Flächen im Markt zu besetzen und eine konsistente Markenstory rund um das Produkt zu erzählen.
Aus Sicht von Trade Marketing und Einkauf bieten POS Zonen eine bessere Antwort auf die Frage, wie POS Displays gestaltet werden sollten, um Abverkauf und Markenimage gleichzeitig zu stärken. Einheitliche POS Konzepte sorgen für bessere Sichtbarkeit, klare Kommunikation und eine höhere Performance der gesamten Kampagne.
Projektbeispiele: Storck „Magischer Süßigkeitenwald“, E.Wedel POS Zone.

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Immer mehr POS Displays integrierten bewegliche Elemente und LED-Beleuchtung. Diese dienten nicht als dominantes Gestaltungselement, sondern als gezielter Akzent zur Steigerung der Aufmerksamkeit am Point of Sale.
Gerade bei saisonalen Kampagnen und FMCG POS Displays sind Licht und Bewegung wirkungsvolle Mittel, um sich im wettbewerbsintensiven Einzelhandel schnell sichtbar zu machen.
Projektbeispiel: Mionetto Display.

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Ein zentraler Trend im POS Design war die Kombination unterschiedlicher Materialien innerhalb eines Displays. Neben Karton wurden verstärkt Plexiglas, Foam-X und metallisierte Details eingesetzt, um Wertigkeit und Stabilität zu erhöhen.
Dieser Materialmix zeigt, dass moderne POS Lösungen Funktionalität, ästhetische Wirkung und Budgeteffizienz miteinander verbinden können – ein entscheidender Faktor für nachhaltige POS Konzepte im Einzelhandel.
Projektbeispiele: Monte Santi Display, Aperol Spritz Display.

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Erfolgreiche POS Displays verfügen über einen klar definierten visuellen Helden. Dabei kann es sich um ein Produkt im XXL-Format, eine Markenfigur oder ein charakteristisches Symbol handeln, das die gesamte Verkaufszone emotional zusammenhält.
POS Displays sind heute nicht mehr reine Preis- und Logo-Träger. Sie erzählen Geschichten, in die Shopper eintauchen und mit denen sie sich emotional verbinden. Storytelling ist damit ein zentraler Bestandteil moderner Verkaufsdisplays.
Projektbeispiele: Grzaniec Galicyjski, 4KIDZ, Cono Sur, LEGO Osterkorb.

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Social-Media-Trends, insbesondere von TikTok, beeinflussen zunehmend das POS Design im Einzelhandel. Ein starkes Beispiel dafür war 2025 der Trend rund um Dubai Chocolate, der aus den sozialen Medien direkt auf die Verkaufsfläche übertragen wurde.
Orientalische Muster, luxuriöse Farbwelten und eine starke visuelle Inszenierung wurden in ein aufmerksamkeitsstarkes POS Display übersetzt, das bereits aus der Distanz einen klaren Wow-Effekt erzeugte.
Projektbeispiel: Lindt Dubai Style Chocolate POS Zone.

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POS Displays entwickeln sich zunehmend zu strategischen Touchpoints im stationären Handel. Im Jahr 2026 werden großflächige POS Zonen, eine starke Theatralisierung und emotionales Storytelling die Gestaltung von Verkaufsflächen maßgeblich prägen.
Metallisierte Oberflächen, Lichtkonzepte und starke Kontraste bleiben zentrale Werkzeuge für Premium-POS-Lösungen – insbesondere für Alkoholmarken und Geschenkartikel. Gleichzeitig gewinnen kreative Verkaufsdisplays, inspiriert von Social-Media-Trends, weiter an Bedeutung.
Marken, die saisonale Verkaufsanlässe wie Ostern, den Internationalen Frauentag oder das Schuljahresende planen, sollten ihre POS Konzepte frühzeitig entwickeln und als festen Bestandteil ihrer Trade-Marketing-Strategie verstehen.
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Eine POS Zone besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten POS Elementen, die gemeinsam eine konsistente Markenstory erzählen und eine größere Verkaufsfläche einnehmen.
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Metalloptiken vermitteln Wertigkeit, Premium-Charakter und Geschenkassoziationen, die besonders bei saisonalen Kampagnen kaufentscheidend sind.
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Vor allem Süßwarenhersteller, Alkoholmarken sowie Premium-FMCG-Unternehmen setzen verstärkt auf großflächige POS Zonen.
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Ja, sofern das POS Display fachgerecht geplant und an die Anforderungen der jeweiligen Handelsketten angepasst ist.